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36 Tote in der PLR

Unfall 1

Unfall 2

Unfall 3

Unfall 4

Unfall 5

Unfall 6

Unfall 7

Unfall 8

Unfall 9

Unfall 10

Unfall 11  

  Unfall 12  

Unfall 13

 Unfall 14

 Unfall 15

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Flugfunk

Im folgenden habe ich einige schlimme Unfälle aufgeführt. Alle Unfälle hätten durch sinnvollere Nutzung des Flugfunkes verhindert werden können. Der Türmer eines unkontrollierten Flugplatzes hat gegenüber den Piloten keinerlei Verantwortung. Nur der verantwortliche Luftfahrzeugführer (PIC) ist verantwortlich. Ein Unfall hat, auch deshalb, regelmäßig keine Konsequenzen für den Türmer.(7500,-€ kostete eine illegal erteilte “Freigabe”, guggst Du hier: Unfall 6 / Unfall 9)

Denn der Türmer darf keine Flüge leiten, obwohl er Flugleiter genannt wird!

2 Tote

09.09.2016

Großrückerswalde

 Unfall 15  (im Endanflug!!)       Quelle: www.mdr.de/sachsen

“Zwei Tote bei Flugzeugabsturz im Erzgebirge

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe Marienberg sind am Sonnabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich am Nachmittag ein Segelflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug beim Landeanflug auf den Flugplatz Großrückerswalde in der Luft berührt. Während der Segelflieger landen konnte, stürzte die andere Maschine in ein Waldstück. Beide Insassen starben. Laut Polizei handelt es sich um den 54 Jahre alten Piloten und eine 26 -jährige Frau. Der 63 Jahre alte Pilot des Segelflugzeugs und sein 48 Jahre alter Passagier blieben unverletzt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von 100.000 Euro.”


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2 Tote

14.09.2014

 Münster Telgte

Unfall 14 (im Endanflug!!)

Zur Unfallzeit gegen 18.10 Uhr befanden sich das danach abgestürzte  Ultraleichtflugzeug vom Typ Dallach D 4 "Fascination" sowie eine Schleppmaschine für Segelflugzeuge nach Polizeiangaben im Landeanflug  auf den Verkehrslandeplatz Münster-Telgte. Beide Maschinen befanden sich auf gleicher Höhe.                                                                                              

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3 Verletzte

7.09.2014

in Winningen

Unfall 13  (im Endanflug!!)

Das zweite Flugzeug war ein Segelflugzeug des dort ansässigen  Luftsportvereins, welches zeitgleich auf der zweiten Landebahn, aus  Richtung Norden kommend, aufsetzen wollte. Bei der Kollision verkeilten sich beide Maschinen ineinander und stürzten ab. Dabei gelang es dem 32- jährigen Piloten des Ultraleichtflugzeugs, rechtzeitig das  Rettungssystem zu zünden und den Fallschirm auszulösen. An diesem  glitten beide Flugzeuge zu Boden.

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2 Tote

15. Mai  2013 Kemten-Durach

Unfall 12    (im Endanflug!!)

“Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Vermutlich befanden  sich beide Flugzeuge im Anflug auf ihren Heimatflughafen Durach.”     “Spiegel-Online” vom 16.Mai 2013

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8 Tote

Dezember 2012

wenige km nördlich Reichelsheim

Unfall 11 (Im Platzbereich Reichelsheim < 10 km)  Quelle: www.fr-online.de

"Im spitzen Winkel aufeinandergeprallt"

“...................       Die Piper Saratoga sei auf einem südöstlichen Kurs unterwegs gewesen. Die Robin habe aus Westen kommend eine Rechtskurve geflogen. Dann seien beide Maschinen „in einem spitzen Winkel aufeinandergeprallt“. Denkbar sei, dass der Pilot der Robin die Piper nach der Rechtskurve nicht habe sehen können. Dieses Manöver könne aber nicht erklären, warum die Robin nicht von dem anderen Flugzeugführer wahrgenommen wurde. Vom Flugplatz in Reichelsheim sei die Flugsicherung am Samstag angerufen worden. Offenbar hatte sich der Pilot der Robin, so wie es üblich ist, wenige Minuten vor Erreichen des Platzes in Reichelsheim gemeldet.”               

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1Motorseglerpilot leichtverletzt nach Notabsprung

Unfall 10

Quelle: Zwischenbericht    BFU 3X035-12     Juli 2012

“Nach einer Flugzeit von ca. zwei Minuten verspürte der Pilot nach eigener Aussage eine Erschütterung des Luftfahrzeuges, begleitet von einem lauten Knall. Das Ultraleichtflugzeug hatte im Geradeausflug mit seiner linken Tragfläche die linke Tragfläche des Motorseglers berührt. Laut eigener Aussage hatte er den Motorsegler zuvor nicht gesehen.

Die Landung (des UL) verlief nach einer Gesamtflugzeit von ca. fünf Minuten
störungsfrei.”

Bedenkenswertes: Flugfunk, Positionsangaben (??), An- und Abfluginformationen

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1 Schwerverletzter

7.Juli 2012

Flugplatz Waldeck

Unfall 9   (im Endanflug!!)

Quelle: NHA.de

“Der Gyrocopter wurde laut Polizei von einem 49-jährigen aus Calden geflogen. Er hatte gerade die Startfreigabe (?) erhalten, als der 33-jährige Segelflugschüler aus Berlin zur Landung ansetzte, teilte die Polizei mit. In wenigen Metern Höhe kam es demnach zur Berührung der beiden Luftfahrzeuge.”

Bedenkenswertes: Startfreigabe, Segelflugplatz, Flugleiter, Türmer, Flugfunk, Meldung Endanflug (?)

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4 Tote

März 1986 

Flugplatz Speichersdorf

Unfall 8 (im Endanflug!!)

“Am Karsamstag, den 29. März 1986, kam es zur Kollision zweier Motorflugzeuge. Beide Luftfahrzeuge waren im Landeanflug auf den Flugplatz Rosenthal Airfield. Sie kollidierten in etwa 30m Höhe unweit der Flugplatzpiste. Unter den vier Todesopfern des tragischen Flugzeugabsturzes war auch Manfred Strößenreuther. Heute erinnert noch seine Flugschule sowie eine nach ihm benannte Straße in Speichersdorf an den großen Sportflieger. Er hinterließ eine Frau und zwei Töchter, wobei die Jüngere bei seinem Absturz gerade knapp 4 Monate alt war.”

Quelle: http://de.wikipedia.org/ (Manfred Strößenreuther)

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2 Tote

November 1998 Mahrl-Loemühle

Unfall 7    

“ .......... Im Bereich der Kurve Querabflug - Gegenanflug kam es um 15:35 Uhr zur Kollision der beiden Hochdecker. Während die F 172 H nur leicht beschädigt wurde und uneingeschränkt steuerbar nach einer verkürzten Platzrunde gelandet werden konnte, schlug die F 150 L auf freiem Feld neben der Autobahn A 43 auf, nachdem das Leitwerk bei der Kollision vom drehenden Propeller der F 172 H abgetrennt worden war. Das Flugzeug wurde zerstört, und die beiden Insassen kamen ums Leben. Durch den Aufprall und die Bergungsarbeiten entstand ein leichter Flurschaden. “                                                  mehr lesen, klick hier!

                                                                             Der offizielle Untersuchungsbericht BFU 3X383-1-2/98

 

1 (2) Schwerverletzte

1 Toter

24.August 2009 bei Bremgarten

Unfall 6 (im Endanflug!!)

“Jak holt Ikarus im Bremgarten vom Himmel”

”Den Tower (gemeint ist der Türmer) des Flugplatzes trifft, wie eine Fluglehrerin auf Befragen versicherte, keine Schuld, da es sich bei Bremgarten  nicht um einen "kontrollierten Flugplatz" handele. Die Piloten erhielten zwar Informationen zu Wind und Wetter, starten und landen aber müßten sie auf Sicht und auf eigenes Risiko. Allerdings gebe es eine gemeinsame Funkfrequenz; auf dieser hätten die Jak-Piloten, so war zu hören, einen Überflug in Formation angekündigt.”   

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Der offizielle Untersuchungsbericht BFU 3X135-09

BFU-Zitat: “Aus Sicht der BFU wäre es erforderlich gewesen, das geplante Manöver „run in and break“ genau abzusprechen hinsichtlich der Überflughöhe, der Richtung und des Bereichs auf dem Flugplatzgelände, über dem der Überflug stattfinden soll. Eine Absprache im Vorfeld oder eine Information im Fluge wäre nicht nur zwischen den YAK-Piloten und dem Flugleiter sinnvoll gewesen, sondern hätte auch die UL Piloten einschließen müssen.”

(Und was tut die BFU, um diesen Mißstand zu beheben???   Nichts, außer Reden, dieses schon jahrelang! )

Laut dem im Bericht veröffentlichtem Funk-Protokoll hat der UL-Pilot den Endanflug nicht gemeldet. Die nur englisch sprechenden JAK-Besatzungen wußten nicht, daß ein Flugzeug im Endanflug ist. Die Ansage der Jak-Formation zum Beginn ihres Anfluges bestätigte der Türmer mit:„Thats copied, continue“! (Freigabe/Anweisung am INFO Platz??)

Diese illegale Freigabe/Anweisung des Türmers honorierte das Gericht mit einem Strafbefehl über 7.500€. An dem Unfall hat der Türmer keinen Anteil, denn er ist kein Flugleiter! Das Ermittlungsverfahren wg. fahrlässiger Tötung wurde aus diesem Grund eingestellt. Der Türmer hat “nur Informationsfunktion, aber keine Kontrollrechte”. Alles hier, Artikel der “Badischen Zeitung”

4 Tote

August 2011 Zell am See

Unfall 5 (im Endanflug!!)

Auszug:
“...........   Die beiden hätten aber gewusst, dass sich zwei Flugzeuge im Endanflug befanden - was normalerweise auch kein Problem sei.
Der Flughafen Zell am See ist ein unkontrollierter Flugplatz und verfügt nur über eine Piste. Die Piloten, die auf eigenes Risiko landen, müssen Positionsmeldungen abgeben. "Sie bekommen vom Kontrollturm (INFO Platz! gemeint ist der Türmer) Informationen, aber keine Landanweisungen. An- und Abflüge erfolgen nach eigenem Ermessen der Piloten. Sie müssen auf Sicht fliegen und die notwendige Distanz zu anderen Flugzeugen einhalten", erklärte  Gerichtssachverständiger Thomas Muigg. Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, dass die Piloten miteinander über Funk kommunizieren.
Dies haben sie im konkreten Fall nicht gemacht, obwohl sie auf der gleichen  Frequenz waren.

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3 Tote

Mai  2011  bei Saarmund

Unfall 4     (Verstoß gegen SERA 5005 Buchstabe f)

 “ ....  Ein Sportflieger, der häufig von Saarmund aus startet, sagte am Abend, der noch in der Startphase befindliche Segelflieger habe möglicherweise nicht ausweichen können, weil er noch am Schleppseil hing. Beide Maschinen seien auf Sicht geflogen, das habe  aber bei dem am Sonnabend herrschenden Wetter kein Problem sein dürfen.”

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2 Tote

Mai  2006  bei Ringheim

Unfall 3

Zusammenstoß eines Motorseglers und einer Cessna 172 in der PLR.

“......  Nach Aussagen der Flugzeugbesatzung hatte diese zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes die Queranflugkurve beendet und befand sich in einer Flughöhe von ca. 1100 ft ...... “

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2 Schwerverletzte

4 Tote

August 2009  bei Ellwangen

Unfall 2   (im Endanflug!!)

"........Der Hubschrauber führte Rundflüge für Festgäste durch, die Cessna hatte ein oder zwei Fallschirmspringer abgesetzt und befand sich auf dem Rückflug zum Flugplatz." Nach seinen Angaben kamen sich die Maschinen zu nahe und kollidierten. Der kleine Hubschrauber vom Typ R44 stürzte sofort ab und brannte aus. Die andere Maschine vom Typ Cessna 172 war nicht mehr manövrierfähig und kam im Gleitflug zu Boden. .. “

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2 Schwerstverletzte

Juli 1991

Flugplatz Kyritz

Unfall 1   (im Endanflug!!)

"Wenige Meter vor der Landepiste kam es in drei Meter Höhe zur Kollision der Flugzeuge", sagte die Sprecherin. Die Maschine mit den Rundfluggästen sei dabei vom Propeller der anderen Cessna aufgerissen worden und abgestürzt. Die zweite Maschine konnte trotz der Beschädigungen sicher landen...........

"Der Betreiber hatte keine Luftaufsicht, ein Flugleiter war zur damaligen Zeit nicht zwingend notwendig."(Ein Türmer aber schon!)

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Ausnahmslos alle hier aufgeführten Unfälle hätten durch häufigere und exaktere Positionsmeldungen aller Teilnehmer vermieden werden können. Diese Positionsmeldungen ( das sind Flugsicherheitsmeldungen! ) müssen zwischen den Luftfahrzeugführern (Air-to-Air) ausgetauscht werden.   Den Türmer interessiert das eigentlich nicht.

Der Türmer sagt nach einem Unfall:     “Das tut mir aber leid!” und dreht sich um!

Weiter Konsequenzen hat das für ihn nicht! Er trägt dafür auch keine Verantwortung! (siehe Unfall 1 u. Unfall 6)

Alle beteiligten Luftfahrzeugführer haben sich nicht bewußt in Gefahr begeben, sie haben alles so gemacht, wie sie das immer gemacht haben. Es wurde auf Karelgott vertraut, daß ja nichts passieren wird!  Es ist bis jetzt ja immer jut jejangen!

Dieses Verhalten gilt es zu ändern, diese Ignoranz dieser Gefahr zu durchbrechen!

Jeder verantwortliche Luftfahrzeugführer muß seiner Verantwortung gerecht werden!

Nur diese 3 Verhaltensweisen führen zu einem langen Fliegerleben!
1. Wissen um die eigene Verletzbarkeit.
2. Kompensierung des Risikos.
3. Selbsterziehung und andauerndes Lernen. 
(Chuck Yeager)

 

 

 

 

 

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